Astschere

Astschere

Hier gibt´s alles zum Thema Astschere

Es gibt auf dem Markt ganz unterschiedliche Modelle einer Astschere: Astscheren in groß, mit Ratschenfunktion, in klein, mit Verlängerung, mit Übersetzung und Astscheren in ausziehbar. Um sich einen kleinen thematischen Überblick über das Gebiet der zu verschaffen, dient diese Seite der Information zu all diesen Themen.

Das muss eine gute Astschere können

Materialauswahl

Das Material aus dem die Astschere hergestellt wurde muss möglichst Robust sein. Auf Dauer wird der Astkneifer ziemlich beansprucht. Alu und Stahl eignen sich hier gut in Kombination.

Griff

Der Griff einer Schere sollte ergonomisch, rutschsicher und vor allem eine leichte Bedienung unter der Berücksichtigung der Bediener spezifischen Handgröße aufweisen; Auch die Berücksichtigung der Rechts- bzw. Linkshändigkeit muss in diesem Kontext mitbeachtet werden

Kraftaufwand

Der Nutzer sollte nur einen geringen Kraftaufwand zur Nutzung eines solchen Geräts aufbringen müssen. Es muss eine gute Verarbeitung sowie Stabilität vorliegen

Kennzeichnung

Eine dauerhafte Kennzeichnung der Schere mit einem Logo oder auch dem Herstellernamen mit der entsprechenden Modellnummer, um ggf. Ersatzteile beschaffen zu können, ist sinnvoll

Sauberer Schnitt

Das Ausführen präziser Schnitte sowie das Erstellen sauberer Schnittstellen sollten durchführbar sein, um keine weiteren Angriffsflächen für Schädlinge in diesem Kontext zu bieten

Nachschärfbar

Die Möglichkeit die Klinge nachzuschärfen oder auch Ersatzteile erwerben zu können, sollte gegeben sein

Bypass oder Amboss

Astschere Amboss

Die Amboss-Astschere ist sehr gut an ihrem massiven Amboss-Gegenstück zu erkennen

Astschere Bypass

Bei der Bypass-Astschere laufen wie bei der herkömmlichen Haushaltsschere beide Schneiden aneinander vorbei

Astscheren können grundsätzlich in zwei Kategorien untergliedert werden. Man unterscheidet zwischen der Astschere Amboss und der Astschere Bypass. Im folgenden Abschnitt werden diese beiden Arten erläutert und in ihren unterschiedlichen Ausrichtungszielen und Hauptunterschieden kategorisiert.

Die Astschere Amboss

Amboss Scheren blicken in ihrer Verwendung auf eine recht lange Geschichte zurück. Bereits im Jahre 1923 wurde dieses Scherenstück von seinem Entwickler Walther Schröder in Schleswig-Holstein entwickelt. Eine Amboss Schere ist eine Schere, die lediglich aus nur einer Schneide besteht.

In der Praxis nutzt man diese Scherenart oftmals als einfache Gartenschere. Die Funktionsweise hierbei ist denkbar einfach, denn die Schere gleitet bei dem Schneidvorgang durch das eigentliche Schnittgut hindurch und trifft dann im weiteren Zuge auf das entsprechende Gegenstück. Das Gegenstück ist dann hierbei eine Metalloberfläche, die relativ glatt oder geriffelt ist und als Amboss bezeichnet wird. Die Astscherenklinge führt in ihrer Schneidfunktion einen sogenannten drückenden Schnitt durch.

Der Zweig wird hierbei durch den verstärkten Druck der Benutzung auf den Amboss gequetscht. In diesem Vorgang platzt die Rinde des Schnittgutes auf. Das Schnittgut wird hierbei verletzt. Aufgrund dessen ist der Schnitt hierbei nicht so präzise, wie bei alternativen Scherenarten. Es können jedoch durch diesen grobmotorischen Vorgang auch Äste größeren Durchmessers bearbeitet werden. In Summe betrachtet sind Amboss Scheren robuster als alternative Scherenarten.

Astschere im Einsatz

Sie besitzen eine hohe Kraftübertragung. Deshalb sind sie in diesem Kontext angenehmer in der eigentlichen Handhabung. Ein hervorragendes Einsatzgebiet einer Amboss Schere ist im Übrigen der Schnitt von totem Holz.

Astschere Bypass

Für Arbeiten an Sträuchern oder dünneren Ästen sind Bypass-Scheren sehr gut geeignet.

Die sogenannte Bypass Schere ist in Ihrer Ausführung einer ganz gewöhnlichen Schere recht ähnlich. Der eigentliche Name stammt von der englischen Bezeichnung „pass by„. Dies bedeutet, dass die entsprechenden Klingen aneinander vorbeilaufen. Aufgrund dieser Funktionsweisen wird ein recht sauberer Schnitt ohne grobe Quetschungen des Schnittguts initiiert.

Jedoch ist hierbei ein gewisser Kraftaufwand zwingend notwendig. Nutzer, die aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen oder ähnliches her keinen ausreichenden Kraftaufwand initiieren können, werden bei der Benutzung einer solchen Schere recht schnell an ihre eigenen physische Grenzen gelangen.

Die Bypass-Scheren sind grundsätzlich mit einem sogenannten Klingensystem ausgestattet, das aus 2 sich schneidenden Klingen besteht. Diese zwei Klingen gleiten bei jedem Schnitt aneinander vorbei. Bypass-Scheren sind auch grundsätzlich die richtige Wahl, sollte es um präzise, scharfe und auch saubere Schnitte gehen. Bei dem dann die eigentliche Pflanze oder auch der Ast so wenig wie möglich Verletzungen davon tragen soll. Das ist insbesondere bei einem Form- oder auch Ertragsschnitt sehr wichtig.

Damit durch eine Bypass-Schere auch präzise Schnitte durchgeführt werden können, ist es wichtig, insbesondere bei dem Schneiden von Rosen oder bei dem Schneiden von Steckhölzern den Schnitt in dem Bereich des grünen Holzes zu bevorzugen. Auch sollten Nutzer einer Bypass Schere darauf achten, dass die Klingen relativ regelmäßig gereinigt werden, um einem zu schnellen Verschleiß des Werkzeugs entgegenzuwirken. Auch sind regelmäßige Schleifvorgänge zum Anschleifen der Klingen durchaus zu empfehlen, um auch nach längerer Benutzung des Werkstücks optimale Schneidergebnisse gewährleisten zu können.

Astschere manuell oder elektrisch?

Elektrisch

Eine elektrische Astschere ist meist recht leicht zu bedienen und verlangt dem Nutzer im Rahmen des Schneidvorgangs nicht so viel Kraft ab, wie bei einer Astschere, die ohne ein Getriebe funktioniert. Einige Elektro Astscheren sind sogar dazu fähig, bis zu 10,00 cm dicke Äste durchzutrennen, denn Astscheren werden für dicke Äste ebenso verwendet.

Das eingesetzte Schneidwerkzeug ähnelt in diesem Kontext im Übrigen tatsächlich dem eines Mauls mit recht spitzen Zähnen. Ein paar elektrische Astscheren, verfügen hierbei über eine integrierte Kette, die auch durchaus ähnlich einer Kettensäge ist. Die Motoren bieten in der Regel eine Leistung ab 500 Watt.

Hierdurch schneidet eine Elektro-Astschere die entsprechenden Äste im Wesentlichen schneller, jedoch nicht zwingend so sauber, wie bei alternativen Astscheren. Eine Astschere in elektrisch besitzt einen Motor und ist aufgrund dessen meist schwerer als die handbetriebenen Modelle. „Das Geäst von Bäumen oder auch Hecken sollte einmal im Jahr ausgedünnt werden.“ Hierbei kann sich der Erwerb eines solchen Gerätes jedoch bereits anbieten.

Manuell

Astscheren ohne Getriebe können insbesondere bei Schnittthemen Verwendung finden, in denen das Schnittgut nicht ganz so dick ist, wie bei der Verwendung einer Astschere mit einem elektrischen Getriebe. Die Schnitte werden hier in der Regel präziser und das Gerät ist in Summe auch nicht so schwer.

Astschere Alu

Arbeiten, über Kopf beispielsweise, sind bei Geräten ohne Getriebe durchaus angenehmer, da das Grundgewicht der Schere nicht so schwer ist. Das Schneiden mit dieser Art Astschere erfordert jedoch bei dem eigentlichen Schneidvorgang, dann in Summe, ein wenig mehr Kraftaufwand.

Typische Einsatzgebiete einer Astschere

 Astschere für den Obstbaumschnitt

Bäume schneiden, Sträucher schneiden und Rückschnitt eine hervorragende Gartensäge oder Astsäge ist für die meisten Gärtner fundamental für ihre Gartenarbeit, um bei dem notwendigen Schnitt die zu beschneidenden Obstbäume nur so gering und minimal, wie nötig zu verletzen bei dem Beschneide Vorgang.

Eine genaue Arbeitsweise entscheidet auch hier wieder über den letztendlichen Erfolg der Beschneidung. Gärtner sollten hierbei durchaus für sich abwägen zu welchem Zeitpunkt sie den Beschneide Prozess wählen, um einen anschließenden Austrieb des Obstbaums auch wieder garantieren zu können.

Astschere für den Heckenschnitt

Die Astsäge für den Einsatz als Heckenschere begünstigt den sogenannten Formschnitt und ist insbesondere für das Schneiden von sehr großen und breiten Flächen geeignet. Hierbei muss sie jedoch nicht unbedingt nur für das sogenannte Stutzen der Hecken, der Büsche oder auch der Sträuchern benutzt werden, sondern kann vielmehr auch für weitere Anwendungsbereiche wie z.B. das Schneiden von bestehenden Rasenkanten durchaus gut genutzt werden.

In der Praxis findet man mechanische sowie elektrische bzw. auch motorisierte Heckenscheren. Welche Form der Säge hierbei genau eingesetzt und genutzt wird, ist häufig schlicht Nutzerabhängig. Jedes der Geräte, unabhängig, ob motorisiert oder nicht motorisiert hat hierbei seine Vor- und Nachteile.

Astschere für den Rosenschnitt

Im Regelfall kann man eine Astsäge auch für einen Rosenschnitt einsetzen. Hierbei gilt, dass jedoch Genauigkeit beim Schneidvorgang angebracht ist, nicht dass die Rosenpflanze beim Beschnitt unnötigerweise verletzt wird. Bei dem eigentlichen Schnitt muss bei einem Rosenschnitt zwingend darauf geachtet werden, dass man filigran mit den Dornen und den Zweigverläufen umgeht, da auch ansonsten hierbei die Pflanze Schaden nimmt. Es gibt im Übrigen auch spezielle Rosenscheren, die ähnlich, wie Bypass Scheren aufgebaut sind und speziell für das Schneiden an Rosen gedacht sind.

Astschere für den Buchsbaumschnitt

Bei dem Schneiden von Buchsbäumen ist eine spezielles filigranes Schnitt- und Schneidemuster notwendig, um zum einen dem Bäumchen nicht zu schaden und zum anderen ein optimales Schneideverhalten und Schneidergebnis festzustellen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um einen Buchsbaum zu schneiden.

Eine von vielen Gärtnern präferierte Variante ist sogar der Einsatz einer speziellen Buchsbaumschere, die aus einer Schere gefertigt ist und in ihrem Aufbau zwei weitere geschliffene Kurzklingen aufweist. Diese Schere ermöglicht einen ganz besonders präzisen und auch sauberen Schnitt, ohne dass die Blätter unnötig verletzt oder gar gequetscht werden. Diese spezielle Buchsbaumschere ist vor allem für den sogenannten Formschnitt von Sträuchern und auch Büschen gedacht.

Astschere Pflege und Nachschärfen

Klingen scharf halten

Um Klingen bei einer Astschere scharf zu halten, sollte das entsprechende Gerät mindestens einmal pro Jahr zu einem Scherenschleifer gebracht werden. Für das eigentliche Schärfen von unterschiedlichen Schneidegeräten zwischen den eigentlichen Einsätzen, eignen sich hierbei auch Werkzeugfeilen.

Grundsätzlich gilt, dass die Feile zum eigentlichen Astschere schärfen, dann auch angewinkelt vom entsprechenden Werkzeug weg, der Klinge entlang in nur eine einzige Richtung geschliffen werden kann. Ein Astschere Ersatzmesser bietet sich hier ebenso an.

Die Pflege für das Astschere Zubehör ist für den Nutzer recht wichtig, um die Langlebigkeit des Gerätes sicherzustellen. Auch das gegenprüfen, ob es für die Astschere Ersatzteile gibt, kann relevant werden. Hierüber sollte man sich bereits beim Astschere Kauf Gedanken machen.

Immer trocken halten

Eine Astschere sollte vor Regen und auch Feuchtigkeit unbedingt geschützt werden, denn Nässe greift das Metall fundamental an. Es ist deshalb zwingend wichtig, das Werkzeug grundsätzlich trocken zu lagern und definitiv nicht im Regen liegenzulassen.

Es sollte auch unbedingt dafür gesorgt werden, dass die Gerätschaften nach jedem Arbeitseinsatz mit einem entsprechenden Tuch sowohl vom Schmutz und auch von der Feuchtigkeit befreit werden.

Metall und Holz zwingend schützen

Es ist möglich Metall mit Stahlwolle zu behandeln, um den Schmutz, die Flüssigkeit, leichten Rost oder auch anderes stark anhaftendes Material sicher zu entfernen. Nach diesem Prozess kann man das Gerät mit Öl besprühen und die hierbei gelösten Restverunreinigungen wieder wegwischen.

Auch das Holz, muss hierbei zwingend geschützt werden, denn insbesondere die Griffe, die oftmals aus Holz gefertigt sind, verschmutzen ansonsten sehr stark.

Astscheren Test

Die Testparameter von Tests, die sich mit der Untersuchung von solchen Scheren befassen, können durchaus unterschiedlich sein. Je nachdem, welcher Fokus bei einem entsprechenden Test im Mittelpunkt steht, wird auch die Wahl der entsprechenden Testparameter beeinflusst.

Es werden oftmals ganz verschiedene Ansätze, wie eine Astschere elektrisch im Test oder Astschere Bypass im Test bzw. eine Astschere mit Ratsche untersucht. Prinzipiell werden bei den Scheren meist Indikatoren, wie der Leichtgang eines Getriebes oder auch die entsprechende Schnittleistung des Geräts untersucht.

Astschere-an-dicken-Aesten-getestet

Das Wichtigste bei einer Astschere ist, dass sie auch dickere Äste durchtrennen kann.

Auch die Bedienbarkeit und die Wirksamkeit des kraftunterstützenden Getriebes sowie der Preis und die Garantieleistungen, können zu den Inhalten solcher Tests gehören. Prinzipiell werden bei solchen Testverfahren immer unterschiedliche, jedoch ähnliche Modelle untersucht. Es wird, um eine statistische Aussagefähigkeit zu erreichen, eine Stichprobengröße von mindestens 15-30 Modellen gewählt, um die Ergebnisse auch entsprechend untereinander vergleichen zu können und um eine statistische Sicherheit in der Aussage zu erzielen.

Die eigentliche Durchführung eines solchen Tests findet praktisch anhand unterschiedlicher Schneidvorgänge statt. Einzelne Nutzer bzw. Probanden werden dann grundsätzlich zu Eingruppierungen und Meinungen befragt zu den einzelnen Modellen. Anhand der Aussagen und der entsprechenden Astkneider Testergebnisse werden dann die entsprechenden Ergebnisse verifiziert.